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Rezept: Spaghetti all'assassina

Aktualisiert: 26. Juli

Wie du Spaghetti töten kannst 🍝 und du es unbedingt mal versuchen sollst!


Die Rede ist natürlich von den berühmt und berüchtigten 


Spaghetti all' assassina" aus Bari ✨ 


Ein Gericht, das seinen Namen nicht umsonst trägt: 


Die Nudeln werden hier nicht einfach gekocht, sondern in einer Tomaten-Chili-Sauce "getötet" 😄 – sie saugen die Aromen direkt auf, werden geröstet und karamellisiert. 


Ein One-Pot-Gericht wo das anbrennen der Spaghetti nicht nur erlaubt, sondern ein Muss ist. Bei diesem Rezept darfst du also die "heiligen" Regeln brechen! In nur 15 Minuten ist das Gericht zubereitet.


Das Ergebnis? Eine 💥Geschmacksexplosion, die alles andere als gewöhnlich ist.


Teller Tagliatelle alla bolognese

Zutaten für 4 Personen


320 g Spaghetti (gute Qualität, damit sie nicht zerfallen und die Sauce besser haftet)

150 g Tomatenpassata (ohne Zusätze, da es sonst den Originalgeschmack verfälscht)

1 Tube Tomatenmark

2 Knoblauchzehen

3 getrocknete Chilischoten

Olivenöl extra vergine

Salz


1️⃣ 

Zuerst die Kochbrühe vorbereiten.


Tomatenmark und Salz in reichlich Wasser aufkochen. 


Knoblauchzehen und gehackte getrocknete Chilischoten in einer Bratpfanne in Olivenöl anbraten. Tomatenpassata hinzufügen und umrühren. Mit Salz abschmecken.


2️⃣ 

Nun die rohen Spaghetti hinzufügen: Mit einer Holzkelle leicht vermengen, damit sie aromatisiert werden. Am Pfannenboden anhaften lassen: Sobald sie anhaften, eine Schöpfkelle Brühe hinzufügen und weiterkochen.


3️⃣ 

Wenn die Brühe aufgesogen ist, einen weiteren Schöpflöffel Brühe hinzufügen, die Spaghetti wenden, sodass der obere Teil unten liegt, und weiterkochen. So weiterkochen, bis sie al dente sind. 


Die Nudeln nicht zu stark vermengen: Natürlich dürfen sie nicht übertrieben stark anbrennen, aber das Geheimnis liegt darin, dass die Spaghetti gleichmässig am Pfannenboden haften, etwas anbrennen, damit sie knusprig und braun werden. Es ist ok, wenn ein paar Spaghetti schwarz werden. 


Jetzt nur noch im Teller anrichten und Boom! 💣💥 Geniesse es!


Je einfacher ein Rezept, desto wichtiger die Qualität der Zutaten.


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FAQ


Warum braucht man für Spaghetti all’assassina raue Spaghetti?

Bei Spaghetti all’assassina werden die Nudeln nicht klassisch in reichlich Wasser gekocht, sondern direkt in der Tomatensauce gegart. Dadurch kommt es auf die Qualität der Pasta besonders an.

Raue Spaghetti, wie beispielsweise traditionell hergestellte Pasta aus Bronzeformen, besitzen eine porösere Oberfläche. Diese Struktur sorgt dafür, dass die Tomatensauce besser an der Pasta haftet und nicht einfach abläuft.

Gleichzeitig müssen die Spaghetti stabil genug sein, damit sie während der besonderen Zubereitungsmethode nicht zerfallen. Bei diesem Rezept werden die Nudeln mehrfach mit Flüssigkeit übergossen und langsam gegart – eine hochwertige Pasta behält dabei ihre Struktur und ihren Biss.

Gerade bei einem einfachen Rezept wie Spaghetti all’assassina zeigt sich der Unterschied zwischen einer industriell gefertigten Pasta und einer handwerklich hergestellten Pasta besonders deutlich.


Welche Spaghetti eignen sich am besten für Spaghetti all’assassina?

Am besten eignen sich dickere, raue Spaghetti mit einer guten Kochfestigkeit. Eine hochwertige Pasta aus Hartweizengriess, die langsam getrocknet und durch Bronzeformen gezogen wurde, nimmt die Sauce besser auf und bleibt während der Zubereitung al dente.

Für Spaghetti all’assassina verwenden wir die Spaghetti von Filotea, weil sie genau diese Eigenschaften mitbringen: eine raue Oberfläche, eine stabile Struktur und die Fähigkeit, die intensive Tomatensauce aufzunehmen.

Bei diesem Rezept gibt es keine komplizierte Zutatenliste, deshalb wird die Qualität der Pasta zu einem entscheidenden Geschmacksträger.


Warum ist gutes Olivenöl für Spaghetti all’assassina so wichtig?

Olivenöl ist bei Spaghetti all’assassina nicht nur ein Kochfett, sondern eine der geschmackgebenden Hauptzutaten. Das Öl verbindet die Röstaromen der karamellisierten Pasta mit der Würze der Tomaten und trägt die Aromen des gesamten Gerichts.

Für eine authentische Variante dieses Gerichts eignet sich besonders ein hochwertiges Olivenöl aus Apulien, der Region, aus der auch viele traditionelle italienische Olivenöle stammen.

Ein mildes, fruchtiges natives Olivenöl extra unterstützt die Tomatenaromen und sorgt dafür, dass die typische mediterrane Note erhalten bleibt. Ein minderwertiges oder geschmacklich neutrales Öl würde einen wichtigen Teil des Charakters dieses Gerichts verlieren.


Warum sollte man für Spaghetti all’assassina eine Passata ohne Zucker verwenden?

Bei Spaghetti all’assassina entsteht die besondere Geschmacksnote durch die Kombination aus gerösteten bzw. karamellisierten Spaghetti, Tomaten und Tomatenmark.

Durch das Anrösten der Pasta entstehen natürliche Röstaromen und eine leichte Süsse. Auch das Tomatenmark bringt bereits eine konzentrierte, natürliche Süsse mit.

Eine Passata mit zugesetztem Zucker kann dieses Gleichgewicht stören. Die Sauce wirkt am Ende schnell künstlich süss und verliert die typische herzhafte Tiefe dieses Gerichts.

Deshalb eignet sich eine hochwertige Passata ohne Zuckerzusatz und ohne unnötige Zusatzstoffe besonders gut. Die Rosso Filotea Passata besteht aus 100 % Datterino-Tomaten und verzichtet bewusst auf Zucker, Salz und Säureregulatoren. So bleibt der natürliche Geschmack der Tomaten im Mittelpunkt.


Kann man normale Spaghetti und herkömmliche Passata für Spaghetti all’assassina verwenden?

Technisch ist es möglich – das Ergebnis wird aber nicht dasselbe sein.

Spaghetti all’assassina lebt von wenigen Zutaten und einer besonderen Zubereitungstechnik. Wenn die Pasta die Sauce nicht richtig aufnimmt, die Spaghetti ihre Struktur verlieren oder die Tomatensauce durch zugesetzten Zucker zu süss wird, geht ein Teil des ursprünglichen Charakters verloren.

Gerade bei traditionellen italienischen Rezepten gilt: Je weniger Zutaten ein Gericht hat, desto wichtiger ist die Qualität jeder einzelnen Zutat.


Was bedeutet "all’assassina" bei diesem Spaghetti-Rezept?

"Spaghetti all’assassina" bedeutet wörtlich "Spaghetti nach Mörderinnen-Art". Der Name kommt von der intensiven Zubereitung: Die Pasta wird direkt in der Tomatensauce gekocht und teilweise angebraten, bis Röstaromen und eine leicht karamellisierte Kruste entstehen.

Das Gericht stammt aus Bari in Apulien und ist ein Beispiel dafür, wie aus wenigen einfachen Zutaten ein charaktervolles italienisches Gericht entstehen kann.


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